Automobilkaufmann/-kauffrau

Menu
K
P

AUSBILDUNG ZUM/ZUR AUTOMOBILKAUFMANN/-KAUFFRAU

Automobilkaufleute sind Fachleute für den Vertrieb von Kraftfahrzeugen und den damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Sie führen sowohl mit Herstellern als auch mit Händlern und Endkunden (Geschäfts- und Privatkunden) Einkaufs-, Beratungs- und Verkaufsgespräche. An- und Verkäufe wickeln sie komplett ab, das heißt sie nehmen Aufträge an, vergeben Aufträge und überwachen die Auftragsabwicklung. Außerdem bieten sie den Kunden alle das Kraftfahrzeug betreffenden Dienstleistungen an (wie z.B. die Vermittlung und Vorbereitung von Leasingverträgen) sowie Serviceleistungen (z.B. Garantie- und Wartungsverträge). Darüber hinaus bearbeiten sie alle mit dem Kfz- Handel verbundenen Vorgänge, wie Rechnungserstellung, Reklamationsbearbeitung, Provisionsabrechnung und Preiskalkulation. Um technisch auf dem Laufenden zu bleiben und um Marketingmaßnahmen entwickeln und durchführen zu können, beobachten Automobilkaufleute ständig den regionalen und überregionalen Kfz-Markt. Automobilkaufleute arbeiten in Betrieben der Kfz-Branche, vorwiegend in Autohäusern, bei Kfz-Herstellern und -Importeuren. Ihr Arbeitsplatz ist sowohl das Büro als auch der Verkaufsraum, der Kundendienstschalter und die Werkstatt.

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Automobilkaufmann/-frau
Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung)

 

AUSBILDUNGSDAUER 3 Jahre

 

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

ab 01.09.2012
1. Ausbildungsjahr 627,00 Euro
2. Ausbildungsjahr 714,00 Euro
3. Ausbildungsjahr 816,00 Euro
Die Ausbildungsvergütungen gelten, wenn Tarifgebundenheit besteht (Tarifvertrag vom 12. Aug. 2011 für den Niedersächsischen Einzelhandel).

AUSBILDUNGSABSCHLUSS

Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Automobilkaufmann bzw. zur Automobilkauffrau.

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN UND ANFORDERUNGEN

Gesetzlich ist eine bestimmte Schulbildung nicht vorgeschrieben, jedoch wünschen viele Betriebe den Realschulabschluss. Darüber hinaus gibt es je nach Branche und Unternehmen teilweise weitere Einstellungsbedingungen. Für den Beruf eignen sich Jugendliche, die kontaktfreudig sind, Spaß am Bedienen, Beraten, Überzeugen und eine Neigung zum kaufmännischen, am wirtschaftlichen Erfolg orientierten Denken haben.

WEITERBILDUNG

Der Abschluss als Automobilkaufmann bzw. Automobilkauffrau ist eine gute Basis, um sich weiter zu entwickeln und erfolgreich zu sein, zum Beispiel als Handelsfachwirt, Betriebswirt – Kraftfahrzeuge, Fachwirt – Finanzierung – und Leasing, Fachkaufmann – Einkauf/ Materialwirtschaft oder Vertriebswirt.

Im BZE - Niedersachsen kannst du nach abgeschlossener Ausbildung und 1 – 5 Jahren Berufserfahrung (je nach Ausbildung) die Fortbildung zum Handelsfachwirt belegen. Diese Weiterbildung hat denselben Stellenwert wie ein Meisterbrief im Handwerk und zählt damit wie ein Abitur. Denn auch der Handelsfachwirt berechtigt zum Studium. Ein Schulabitur ist in diesem Fall nicht nötig. Ein weiterer Vorteil ist: Die Ausbildung zum Handelsfachwirt kann mit Meister-BaföG gefördert werden.