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AUSBILDUNG ZUM/ZUR FACHLAGERIST/-IN

Fachlageristen nehmen Waren entgegen und prüfen anhand der Begleitpapiere die Richtigkeit, Menge und Beschaffenheit der Lieferung.

Bei Beanstandungen bereiten sie die Rückgabe der Ware vor. Die ordnungsgemäße Ware packen sie aus, sortieren und lagern diese fachgerecht. In Listen, Karteien oder auch am Computer werden die Artikel erfasst, um jederzeit Auskunft über den Bestand und Lagerort geben zu können. Für den Warenausgang stellen sie die Lieferung zusammen, verpacken die Gegenstände und erstellen die entsprechenden Begleitpapiere. Dabei bedienen sie Transportgeräte und Lagerverwaltungssysteme. Überdies kontrollieren sie in regelmäßigen Abständen den Bestand und führen Maßnahmen der Bestandspflege durch. Fachlageristen sind nicht nur im Einzelhandel, sondern auch im Großhandel, in Speditionsunternehmen und in der Industrie beschäftigt. Sie arbeiten dort überwiegend im Lager, aber auch in Fabrikhallen und Kühlhäusern.

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fachlagerist/-in
Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung)

AUSBILDUNGSDAUER 2 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

ab 01.09.2012
1. Ausbildungsjahr 627,00 Euro
2. Ausbildungsjahr 714,00 Euro
Die Ausbildungsvergütungen gelten, wenn Tarifgebundenheit besteht (Tarifvertrag vom 12. Aug. 2011 für den Niedersächsischen Einzelhandel).

AUSBILDUNGSABSCHLUSS

Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin.

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN UND ANFORDERUNGEN

Gesetzlich ist eine bestimmte Schulbildung nicht vorgeschrieben, jedoch wünschen viele Betriebe einen guten Hauptschulabschluss. Darüber hinaus gibt es je nach Branche und Unternehmen teilweise weitere Einstellungsbedingungen. Für den Beruf eignen sich Jugendliche, die hohen Ordnungssinn und kaufmännisches Geschick haben und die ausdauernd zuverlässig und exakt arbeiten können. Wichtig ist auch eine gute körperliche Verfassung.