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AUSBILDUNG ZUM/ZUR FAHRRADMONTEUR/-IN

Fahrradmonteure und -monteurinnen stellen Fahrräder aus Einzelkomponenten her. Dabei montieren Sie Einzelteile, Baugruppen und Systeme. Sie rüsten Fahrräder mit Zubehör- und Zusatzteilen aus und halten sie instand. Als Fahrradmonteur/-in berät man Kunden hinsichtlich Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten und empfiehlt Dienstleistungen, Waren und Produkte. Damit das Fahrrad den Kundenwünschen gerecht wird, ist kompetente Beratung unabdingbar. Die Tätigkeit erfordert vorwiegend technisch-gewerbliche, aber auch kaufmännische Qualifikationen, die miteinander im Zusammenhang stehen. Fahrradmonteure und -monteurinnen sind hauptsächlich im Fahrradhandel und Fahrradhandwerk tätig. Ein Großteil der Ausbildung findet in Werkstatträumen statt. Fahrradmonteur / -in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung und ist keinem Berufsfeld zugeordnet.

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Fahrradmonteur/-in
Hinweis: 1. Änderungsverordnung Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung)

AUSBILDUNGSDAUER 2 Jahre

 

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

ab 01.09.2012
1. Ausbildungsjahr 627,00 Euro 
2. Ausbildungsjahr 714,00 Euro 
Die Ausbildungsvergütungen gelten, wenn Tarifgebundenheit besteht
(Tarifvertrag vom 12. Aug. 2011 für den Niedersächsischen Einzelhandel).

AUSBILDUNGSABSCHLUSS

Gesellenprüfung, Abschlussprüfung vor derHandwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer (IHK)

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN UND ANFORDERUNGEN

Gesetzlich ist eine bestimmte Schulbildung nicht vorgeschrieben, jedoch wünschen viele Betriebe einen guten Hauptschulabschluss. Darüber hinaus gibt es je nach Branche und Unternehmen teilweise weitere Einstellungsbedingungen. Für den Beruf eignen sich vor allem praktisch begabte Jugendliche, die zugleich ihr Interesse am Fahrradsport in den Beruf einbringen wollen. Wichtig sind auch Spaß beim Umgang mit Menschen und Kontaktfreudigkeit.

Weiterbildung

Da die Ausbildungsordnung für den Beruf Fahrradmonteur/-in die Möglichkeit der Fortsetzung der Ausbildung festschreibt, bietet sich als Weiterbildungsmöglichkeit die Qualifizierung zum/zur Zweiradmechaniker/-in Fahrradtechnik an. Eine gute Berufsausbildung, berufliche Weiterbildung sowie ausreichende Berufserfahrung bieten günstige Voraussetzungen, sich selbstständig zu machen. Möglich ist dies z. B. mit einem Fahrradreparaturbetrieb oder einem Einzelhandelsbetrieb für Fahrräder.