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AUSBILDUNG ZUM/ZUR MUSIKFACHHÄNDLER/-IN

Musikfachhändler handeln nicht nur mit Musik- und Notenbüchern, sondern auch mit Musikinstrumenten, CDs, Musik-Kassetten und Schallplatten. Bei der Beratung der Kunden führen sie Instrumente vor.

Unter dem großen Angebot von Musikliteratur wählen sie fachgerecht aus, was ihr Kundenkreis bei ihnen zu kaufen wünscht. Sie warten und pflegen Instrumente und reparieren kleinere Schäden daran selbstständig. Außerdem bestellen sie Instrumente, Noten und Tonträger. Die Erledigung der Buchhaltung und das Durchführen von Werbemaßnahmen sind weitere Tätigkeiten. Die Arbeitsgebiete von Musikfachhändlern sind Musikfachgeschäfte, Musikversandhandel und Online Shops sowie Musikabteilungen von Warenhäusern und Fachgeschäften, Musikverlage und Unternehmen der Veranstaltungsbranche. Ihr Arbeitsplatz sind der Verkaufsraum, das Büro und das Lager.

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Musikfachhändler/-in
Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung)

AUSBILDUNGSDAUER

3 Jahre, bei Mittlerer Reife ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit um 6 Monate, bei Abitur um 12 Monate möglich.

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

ab 01.09.2012
1. Ausbildungsjahr 627,00 Euro 
2. Ausbildungsjahr 714,00 Euro 
3. Ausbildungsjahr 816,00 Euro
Die Ausbildungsvergütungen gelten, wenn Tarifgebundenheit besteht (Tarifvertrag vom 12. Aug. 2011 für den Niedersächsischen Einzelhandel).

AUSBILDUNGSABSCHLUSS

Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Musikfachhändler bzw. zur Musikfachhändlerin.

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN UND ANFORDERUNGEN

Gesetzlich ist eine bestimmte Schulbildung nicht vorgeschrieben, jedoch wünschen viele Betriebe die Hochschulreife oder den mittleren Bildungsabschluss. Darüber hinaus gibt es je nach Branche und Unternehmen teilweise weitere Einstellungsbedingungen. Für den Beruf eignen sich Jugendliche, die musikalisch und kontaktfreudig sind, Spaß am Umgang mit Menschen haben, sprachgewandt und aufgeschlossen sind, ein sympathisches, freundliches Auftreten und ein gutes Personen- und Zahlengedächtnis haben. Sehr positiv ist, wenn Jugendliche selbst musikalisch aktiv sind.

WEITERBILDUNG

Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung bieten Fachschulen des Einzelhandels sowie Fachkurse und Seminare. Beispielsweise: Weiterbildung zum Handelsfachwirt.

Der Handelsfachwirt (IHK) hat denselben Stellenwert wie ein Meisterbrief im Handwerk. Bei der Finanzierung der Fortbildung kannst du dir Unterstützung durch den Meister-BAföG holen. Die Akademie Handel bietet den Studiengang zum Handelsfachwirt berufsbegleitend an. Auch ein Fernstudium ist möglich. Alle Informationen rund um die Fortbildung findest du auf den Seiten des Bildungszentrum Einzelhandel Niedersachsen BZE .