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AUSBILDUNG ZUM/ZUR VERKÄUFER/-IN

Der Einzelhandelsberuf ist dank der Aufteilung in Wahl- und Pflichtfächer zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und flexibel. Verkäufer sorgen dafür, dass die unterschiedlichsten Produkte und Dienstleistungen zu den Menschen finden, die zu ihnen passen.

Die Palette reicht dabei von Bekleidung, Sportartikeln, Elektrogeräten, Möbeln und Wohnbedarf, Uhren, Schmuck, Computer bis hin zu Lebensmitteln. Und auch bei der Art der Betriebe haben Verkäufer eine breite Auswahl. Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Verkäufern liegt darin, den persönlichen Kontakt zu den Kunden, die in das Geschäft kommen, herzustellen, deren Wünsche im Verkaufsgespräch zu ermitteln, diejenigen Waren und Leistungen aus dem Sortiment auszuwählen und zu präsentieren, die zu den Wünschen passen, und so zu beraten, dass aus Interessenten zufriedene Kunden werden. Dazu sind Freundlichkeit und das Interesse an Menschen notwendige Voraussetzungen, aber auch fundiertes Wissen über die Produkte, denn eine gute Kundenbetreuung ohne Kenntnisse über Herkunft, Beschaffenheit und Pflege der angebotenen Waren ist nicht denkbar. Verkäufer haben weitere Aufgaben: Sie sind in der Warenannahme tätig, kontrollieren die eingehenden Lieferungen, sorgen für eine sachgerechte Lagerung der Produkte und kümmern sich um die Pflege der Waren. Verkäufer sorgen dafür, dass die Waren in ausreichender Menge und Sortierung im Verkaufsraum vorhanden sind. Sie bereiten die Ware zum Verkauf vor, zeichnen sie aus und stellen sicher, dass die Produkte immer ansprechend präsentiert werden. Sie verpacken die Waren und bringen schließlich mit dem Kassieren den Verkaufsvorgang zu einem erfolgreichen Abschluss. Darüber hinaus erstellen Verkäufer Rechnungen, führen Bestands- und Bestelllisten und pflegen Kundenkarteien bzw. -dateien.

Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Verkäufer/-in
Ausbildungsrahmenplan (sachliche und zeitliche Gliederung)


AUSBILDUNGSDAUER

2 Jahre

AUSBILDUNGSVERGÜTUNG

ab 01.09.2012
1. Ausbildungsjahr 627,00 Euro 
2. Ausbildungsjahr 714,00 Euro 
Die Ausbildungsvergütungen gelten, wenn Tarifgebundenheit besteht (Tarifvertrag vom 12. Aug. 2011 für den Niedersächsischen Einzelhandel).

AUSBILDUNGSABSCHLUSS

Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Verkäufer bzw. zur Verkäuferin.

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN UND ANFORDERUNGEN

Gesetzlich ist eine bestimmte Schulbildung nicht vorgeschrieben, jedoch wünschen viele Betriebe den qualifizierten Hauptschulabschluss mit guten Leistungen in den Fächern Deutsch und Mathematik. Darüber hinaus gibt es je nach Branche und Unternehmen teilweise weitere Einstellungsbedingungen. Für den Verkäuferberuf eignen sich Jugendliche, die kontaktfreudig sind, Spaß am Umgang mit Menschen haben, sprachgewandt und aufgeschlossen sind, ein sympathisches Auftreten und ein gutes Personen- und Zahlengedächtnis haben und die ihre Interessen (z.B. an Mode, Sport oder Technik) in den Beruf einbringen möchten.

WEITERBILDUNG

Verkäufern bieten sich vielseitige Möglichkeiten des Aufstiegs nach der Ausbildung, insbesondere durch Weiterbildung in den Fachschulen des Einzelhandels sowie in Fachkursen und Seminaren.


Möglichkeit - Handelsfachwirt: Der Handelsfachwirt (IHK) hat denselben Stellenwert wie ein Meisterbriefim Handwerk. Bei der Finanzierung der Fortbildung kannst du dir Unterstützung durch den Meister-BAföG holen. Das
Bildungszentrum des Einzelhandels Niedersachsen BZE bietet den Studiengang zum Handelsfachwirt berufsbegleitend an.